Skip to content
9. September 2026

Wien Modern: Wenn Natur Musik macht

Wie klingt eine Mauerbiene? Wie hört sich ein Wald an? Und was macht ein Chor auf einer Mülldeponie? Die 39. Ausgabe von Wien Modern richtet den Blick auf Ökosysteme und auf eine Welt, in der der Mensch nicht selbstverständlich im Mittelpunkt steht.

Zum Auftakt im Wiener Konzerthaus werden die Klänge von Insekten hörbar, bevor Pia Palmes „Mit der Donau“ Naturaufnahmen, Stimmen, Video und Orchester verbindet. In der Zacherlfabrik treffen Schlagzeug und Insektenklänge aufeinander – an einem Ort, an dem einst Insektengift hergestellt wurde. Am Rautenweg wird eine Mülldeponie zum Klangraum für eine 120-stimmige Chorinstallation. Im Jugendstiltheater am Steinhof macht Dimitri de Perrot die Klangwelt unter unseren Füßen spürbar.

Auch MAK, Tanzquartier und Secession werden zu Klangorten: Annea Lockwoods „A Sound Map of the Danube“ versammelt Aufnahmen von mehr als 50 Orten entlang der Donau, Points of Listening bringen den indonesischen Rungan-Urwald nach Wien und Bernhard Leitner verwandelt in der Secession Klang in räumliche Skulpturen. Dazu kommen ein musikalischer Jelinek-Schwerpunkt, Francesca Verunelli, Jonathan Harveys „Bhakti“ und mehr als 100 Ur- und Erstaufführungen.

Wien Modern 39 „Im großen Ganzen“ findet von 30. Oktober bis 30. November 2026 statt. Der Vorverkauf für das Festival hat bereits begonnen.

Der funk tank Newsletter​

Wir versorgen dich 1x im Monat mit einer exklusiven Vorschau auf unsere kommenden Stories und Gewinnspiele. Garantiert spannend und inspirierend. Also einfach eintragen und part of funk tank werden!

Secret Link