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22. Mai 2026

Christoph Schlingensief Festspiele im MAK

Christoph Schlingensief hatte viele Rollen, Seiten und Talente. Manche fanden sein künstlerisches Schaffen verstörend, andere verehrten ihn – viele allerdings erst nach seinem Tod. Retrospektiv betrachtet behandelte Schlingensief schon vor 20 Jahren zentrale Themen wie Migration, Identität und soziale Verantwortung künstlerisch und brachte deren Widersprüche auf den Punkt.

Die aktuelle Ausstellung „Es ist nicht mehr mein Problem!“ im Wiener Museum für Angewandte Kunst widmet sich gemeinsam mit den Wiener Festwochen einem Künstler, der die Grenzen zwischen Kunst, Theater, Film und Politik radikal sprengte. Im Zentrum steht dabei weniger das abgeschlossene Werk als vielmehr der Prozess des Fragens, Zweifelns und bewussten Scheiterns, der für Schlingensiefs Arbeiten steht: „Man kann meines Erachtens voller Lust, Freude und Vorsatz scheitern. In meiner Arbeit war das immer ein Scheitern, das durch die Aufhebung von Zielgerade und Zielpunkt, von Raum und Zeit entstanden ist. Wenn man es innerlich schafft zu akzeptieren, dass es eines Scheiterns bedarf, um Kräfte nutzbar zu machen, wird viel passieren.“

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